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Jahrhundertzeiten in Dreieich

Ein Projekt der Bürgerstiftung Dreieich in Zusammenarbeit mit der Dreieich-Zeitung und Dreieicher Heimatforschern

Bisher veröffentlichte Bilder (alt und neu) gibt es hier

Standorte der Bilder gibt es hier

Besondere Aufnahmen

Das zwanzigste Jahrhundert war eine Zeit zahlreicher historischer Ereignisse, die sich wie die Stundeneinteilungen auf einer Uhr, oder die vier Jahreszeiten aneinander reihen. 1914 begann der erste Weltkrieg, 25 Jahre später folgte 1939 der zweite Weltkrieg, ein weiteres Vierteljahrhundert später war der Höhepunkt des Babybooms und schließlich brach noch einmal 25 Jahre später mit dem Mauerfall 1989 ein weiteres Kapitel in unserer Geschichte an. Diese Jahrhundertzeiten haben auch in Dreieich ihre Spuren hinterlassen. Fünf ursprünglich von Landwirtschaft geprägte Orte zwischen Frankfurt und Darmstadt gelegen, 1977 zur Stadt Dreieich vereinigt, sind heute Teil des beliebten und dicht besiedelten Rhein-Main Gebietes. Trotz der enormen Zunahme an bebauter Fläche haben sie noch an vielen Stellen ihren alten Charakter bewahrt, und sehen dabei vielerorts doch ganz anders aus als damals: Buchschlag, Dreieichenhain, Götzenhain, Offenthal und Sprendlingen.

Ein unscheinbares altes Bild kann genau das sein was wir suchen

Diese Veränderungen zu dokumentieren ist Anlass zur Suche nach alten Bildern, die sich sicher noch in zahlreichen Fotoalben oder Pappkartons, auf Dachböden oder in Abstellkammern in vielen Dreieicher Haushalten finden lassen können. Ein einzelnes Bild kann unbedeutend und unscheinbar wirken, doch im Kontext einer Sammlung genau das zeigen, was auf anderen Bildern fehlt. In den 1950er Jahren noch ein kleiner Feldweg, heute eine noble Wohnstraße in Götzenhain. Damals eine kleine Tankstelle in Dreieichenhain, heute fahren dort ganz andere Fahrzeuge herum. Unverändert das alte Rathaus in Sprendlingen, aber drum herum sieht heute vieles anders aus. Mit der Vielfalt an Motiven wollen wir einen Überblick geben und den Charakter der Orte von damals neu entdecken.

Mitmachen bei einer spannenden Reise durch die Dreieicher Jahrhundertzeiten

Jeder, der historische Aufnahmen von Dreieich besitzt, oder heute in Dreieich mit einer Kamera unterwegs ist, kann bei dieser spannenden Reise durch die Dreieicher Jahrhundertzeiten mitmachen. Gesucht werden zunächst die alten Aufnahmen. Egal aus welcher Zeit sie stammen, wichtig ist, dass sie einen Ort in Dreieich zeigen, der heute wieder erkannt werden kann, und öffentlich zugänglich ist. Denn es gilt, diese Orte im Heute zu finden und aus möglichst gleicher Perspektive mit der Kamera erneut festzuhalten: Gebäude, Straßenzüge oder Landschaften aus allen fünf Dreieicher Stadtteilen.

Ein Memo-Spiel mit besonderer Herausforderung

Ergebnis soll eine neue Version des beliebten Dreieich Memo-Spiels sein, das die Bürgerstiftung Dreieich 2014 herausgegeben hat. Das Jahrhundertzeiten Dreieich Memo wird besonders sein, denn jedes der Bildpärchen soll aus einem alten und einem neuen Bild bestehen. Bei dem Spiel ist es die Herausforderung, sich nicht nur die Position der verdeckten Kärtchen, sondern auch die Zusammengehörigkeit von altem und neuem Bild zu merken. Wenn dann Jung und Alt beim Memo-Spiel zusammen kommen und Kinder ihre Großeltern fragen, warum das Ein oder Andere früher so anders aussah, weckt das vielleicht ein Interesse, das eines Tages die Heimatforscher von morgen ausmachen wird.

Und so läuft das Projekt ab:

Auf geht's!

Nun aber erst einmal an die Fotoalben und alte Bilder raussuchen! Oder auf die nächste Ausgabe der Dreieich-Zeitung warten, um das Ziel für Ihren Foto-Spaziergang herauszufinden!

So geht die Einreichung von Bildern:

Danksagung

Dank gilt bereits zu Beginn des Vorhabens den Herren Gernot Engel, Klaus Klepper und Uwe Hartig sowie den Freunden Sprendlingens e.V. für Ihre Unterstützung durch Bereitstellung von historischem Bildmaterial und zugehörigen Informationen.

Stephan Heinsius, 04. März 2018.


 

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Stephan Heinsius, 24. Mai 2018.