Bildband „Jahrhundertzeiten – Dreieich im Zeitvergleich“

Ankündigung vom 23.04.2020

Auf großes Interesse stieß die Ausstellung „Jahrhundertzeiten – Dreieich im Zeitvergleich“, die im Februar im Dreieich-Museum zu sehen war. Wie berichtet kamen über 2000 historische Bilder im Rahmen des Fotoprojektes „Jahrhundertzeiten“ zusammen. Nur ein kleiner Teil davon konnte in der Ausstellung gezeigt werden. Daher wurde von den Initiatoren des Projekts, der Bürgerstiftung Dreieich und dem Götzenhainer Hobbyfotografen Stephan Heinsius gefragt, ob Interesse an einem Bildband bestünde, in dem sehr viel mehr der Zeitvergleiche gezeigt werden könnten.

In der Tat war die Resonanz unter den Besuchern der Ausstellung so positiv, dass die Idee nun weiter verfolgt wird. Zudem sind nach der Ausstellung noch weitere historische Aufnahmen eingegangen, die die vorhandene Sammlung weiter bereichern.

Durch das Fotoprojekt „Jahrhundertzeiten“ können anhand von Bildvergleichen die Vielfalt und Veränderungen, die sich im Laufe vergangener Jahrzehnte und Jahrhunderte entwickelten, aufgezeigt werden. Gute und schlechte Zeiten wechselten sich dabei ab und kehrten wieder. Wie die Jahreszeiten im Laufe eines Jahres im Kleinen zeigen die „Jahrhundertzeiten“ in größerem Maßstab Veränderungen auf, die erst beim direkten Vergleich von Bildern sichtbar werden.

In dem geplanten Bildband sollen nicht nur die 36 Bildpaare aus dem im Dezember erschienenen Dreieich Memo Spiel wieder zu sehen sein, sondern vor allem zahlreiche weitere Bildvergleiche zusätzlicher Motive, die sich in die 30 Themenbereiche der Ausstellung einreihen werden. Vom Wildbann Dreieich und der Hayner Burg über Kirchen, Fachwerkhäuser, Landwirtschaft, Bildung, Gewerbe und Infrastruktur, Reihenhäuser und Bungalows, und, und, und.

Noch gibt es Platz in dem geplanten etwa 100-seitigen Werk für weitere Bilder. Vielleicht gibt es gerade jetzt während der Corona-Krise einige Aufräum- oder Entrümpelungs-Aktivitäten, bei denen vielleicht auch das ein oder andere alte Foto oder Dia zum Vorschein gekommen ist? Für den Bildband kommen vor allem Dreieicher Ansichten in Frage, d. h.  Gebäude, Straßen oder Landschaften. Und hier sind zunächst unscheinbar wirkende Motive wie Feldwege, das Haus an einer kleinen Straße am Ortsrand oder die Außenansicht des großelterlichen Gewerbebetriebs besonders interessant.

Wer also noch historische Bilder aus Dreieich hat (Jahr 2000 oder älter) ist herzlich eingeladen, diese als digitale „Bildspende“ für den geplanten Bildband zur Verfügung zu stellen. Das ist trotz Corona-Restriktionen recht gut zu machen. Besitzer eines Scanners können die Bilder in digitaler Form zur Verfügung stellen. Aber auch die Übergabe von Originalen (Fotoabzüge, Dias oder Negative) ist nach Verabredung möglich. Die Bilder werden digitalisiert und ein paar Tage später wieder zurückgegeben.

Ihre digitalen "Bildspenden" richten Sie bitte an:

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Herzlichen Dank sagen schon einmal

Stephan Heinsius
Dr. Heidi Soboll, Vorsitzende des Vorstands der Bürgerstiftung Dreieich

Über Mich

Begeistert von Harmonie in Bildern und Erkenntnissen soll diese Seite dazu dienen, ein wenig davon zu präsentieren und dauerhaft festzuhalten.